Enttäuschende Daten zum US-Verbrauchervertrauen
Erholung des Euro hebt Goldreis über 400 Dollar

Über die psychologisch wichtige Marke von 400 Dollar ist der Goldpreis durch die Erholung des Euro gestiegen.

HB LONDON/ZÜRICH. Händler erklärten, Ausschlag gebend für die Entwicklung an den Devisenmärkten seien die enttäuschenden Daten zum US-Verbrauchervertrauen im April gewesen. Damit wurde die durch positive Daten in den Vortagen geschürten Hoffnungen auf einen kräftigen Aufschwung der US-Wirtschaft wieder in Frage gestellt.

In der Folge zog der Euro zum Dollar an. Ein festerer Euro macht das in der US-Devise gehandelte Edelmetall für europäische Anleger günstiger.

Auch geopolitische Sorgen stützten Gold. Händler verwiesen auf Terrorängste in Zusammenhang mit dem geplanten Abzug von US-Botschaftspersonal aus Saudi-Arabien. Das gelbe Metall ist in Zeiten geopolitischer Krisen traditionell stark gefragt, da es als sichere Investition, als so genannter „Safe Haven“, gilt.

Die Feinunze Gold notierte zum Bankenschluss in Europa bei 400,50/401,25 Dollar nach 398,00/399,00 Dollar am Vorabend. In London notierte das Edelmetall am Nachmittag bei 400,85 Dollar nach 399,75 Dollar am Vormittag und 398,25 Dollar am Mittwochabend.

Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16.537/16.787 (Vorabend 16.519/16.769) sfr an. Silber stieg im Windschatten von Gold auf 7,14/7,17 Dollar von 7,04/7,05 Dollar am Vortrag.

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