Erholung
Euro stabilisiert sich nach Talfahrt

Nachdem der Eurokurs am Freitag auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren fiel, kann er sich stabilisieren: Am Montagmorgen erreicht er die 1,2524 US-Dollar. US-Arbeitsmarktdaten bestimmen derzeit den Devisenmarkt.
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Frankfurt/Maine

Der Euro hat sich am Montag vorerst stabilisieren können. Nach der rasanten Talfahrt vom vergangenen Freitag gab die europäische Gemeinschaftswährung zum Wochenauftakt zunächst nicht weiter nach. Am Morgen wurde der Euro bei 1,2524 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Freitagabend.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am frühen Freitagnachmittag auf 1,2616 (Donnerstag: 1,2631) Dollar festgesetzt. Zeitweise erreichte der Euro am Freitag bei 1,2501 Dollar den tiefsten Stand seit August 2012.

Am Devisenmarkt bleiben die überraschend guten Arbeitsmarktdaten aus den USA weiter das bestimmende Thema. „Damit scheint einer fahrplanmäßigen Normalisierung der US-Geldpolitik nun wirklich nichts mehr entgegen zu stehen“, kommentierte Experte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

In den USA gibt es immer mehr Hinweise auf eine erste Zinserhöhung seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Gleichzeitig wird die Geldpolitik in der Eurozone immer weiter gelockert. Die unterschiedliche geldpolitische Ausrichtung gilt am Devisenmarkt als stärkster Treiber für den US-Dollar.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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