Erneuter Rekord: Dollar-Schwäche treibt Goldpreis immer höher

Erneuter Rekord
Dollar-Schwäche treibt Goldpreis immer höher

Der Goldpreis steigt und steigt. Mit mehr als 1310 Dollar markierte er am Morgen ein weiteres Rekordhoch. Noch schneller verteuert sich allerdings Silber.
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HB DÜSSELDORF. Die Rekordjagd der Edelmetalle hat sich auch am Mittwochmorgen fortgesetzt. Die Schwäche des US-Dollars trieb den Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) Gold zur sofortigen Lieferung auf 1312,65 Dollar, der Future-Kontrakt für eine Lieferung im Dezember verteuerte sich auf 1313,20 Dollar.

Als Grund für den anhaltenden Höhenflug des Edelmetalls gelten die schwache US-Konjunktur und Sorgen um die angeschlagenen Staatsfinanzen in Europa. "Die Leute kaufen bei jeder kleinen Abwärtsbewegung des Goldpreises hinzu", sagte Leonard Kaplan, Präsident von Prospector Asset Management, der Nachrichtenagentur Bloomberg. "An diesem Trend wird sich nichts ändern, bis die Leitzinsen wieder steigen."

Langfristig dürfte es nach Einschätzung von Händlern weiter nach oben gehen. Vor allem die Sorge vor Währungsabwertungen lasse Anleger weiter das als sicherer geltende Gold nachfragen.

Noch deutlicher als Gold steigt zurzeit der Preis von Silber. Am Morgen kostete die Feinunze 21,85 Dollar. Das Verhältnis von Gold- und Silberpreis, die so genannte Gold-Silber-Ratio, fiel dadurch erstmals seit elf Monaten unter die Marke von 60 Punkten. Seit Ende Juni hat Silber runt 17 Prozent zugelegt, während der Goldpreis um gut fünf Prozent stieg.

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