Erwartete Fed-Impulse
Goldpreis gibt leicht nach

Für Mittwoch erwarten Anleger neue Impulse von der US-Notenbank. In Erwartung der Ankündigungen schwächelt momentan der Goldpreis. Befürchtet wird, dass das Gold für Anlagen an Attraktivität verliert.
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FrankfurtDer Goldpreis hat am Montag leicht nachgegeben. Eine Feinunze kostete mit 1385,14 Dollar 0,3 Prozent weniger als am Freitagabend. Silber verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 21,90 Dollar und Palladium um 0,5 Prozent auf 726,22 Dollar. Nur der Preis für eine Platin -Feinunze zog um 0,2 Prozent auf 1448 Dollar an. Neue fundamentale Faktoren machten Händler nicht aus. Vielmehr warte der Markt auf die Entscheidung der US-Notenbank Fed, deren Offenmarktausschuss (FOMC) am Dienstag und Mittwoch die Geldpolitik berät.

„Mögliche Signale auf ein vorzeitiges Ende von 'QE3' könnten den Goldpreis belasten”, vermutet ein Analyst der Commerzbank. Von den Wertpapierkäufen durch die Fed (QE3) hatte Gold vor allem aufgrund seiner Funktion als Inflationsschutz profitiert. Allein die Spekulation auf eine Verminderung des Aufkaufvolumens hatte in den vergangenen Wochen aber schon die Renditen an den Bond-Märkten in die Höhe getrieben und damit Gold als Anlage unattraktiver gemacht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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