EU
Eurokurs legt nach US-Konjunkturzahlen zu

dpa-afx FRANKFURT. Anzeichen für eine merkliche Abschwächung des amerikanischen Wohnungsmarktes haben den Eurokurs am Dienstag gestützt und Sorgen vor einer Konjunkturabkühlung in Deutschland in den Hintergrund treten lassen.

"Der Wohnungsmarkt scheint sich allmählich abzukühlen und könnte die US-Notenbank zu einer Pause bei den Zinserhöhungen veranlassen. Das hat dem Euro heute Auftrieb verliehen", sagte Devisenexperte Bastian Hepperle von der WestLB. Inflationssorgen seien zudem durch den geringen Anstieg der US-Erzeugerpreise in der Kernrate gedämpft worden. Auch das signalisiere eine Zinspause, sagte Hepperle.

Der Euro kostete am Nachmittag 1,2 840 Dollar. Zunehmende Konjunkturskepsis in Deutschland hatte den Euro am Vormittag noch bis auf 1,2 771 Dollar sinken lassen. Der Indikator des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ging im Mai den vierten Monat in Folge zurück. Als belastend für die Stimmung nannten die befragten Finanzmarktexperten den massiven Anstieg des Ölpreises sowie den starken Euro. Zudem scheine der Vertrauensvorschuss in die Regierung zu schwinden.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2 817 (Montag: 1,2 826) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7 802 (0,7 797) Euro. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 811 (0,6 812) britische Pfund, 141,33 (141,32) japanische Yen und 1,5 525 (1,5 509) Schweizer Franken fest.

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