Euro Analysten erwarten stärkere Kursbewegungen

Der Wochenauftakt verlief für den Euro ruhig und nachrichtenarm. Doch am Dienstag dürfte es wieder turbulenter werden. Es stehen wichtige Konjunkturdaten aus den USA und der Euro-Zone an.
Update: 13.08.2013 - 09:28 Uhr 5 Kommentare
Konjunkturdaten bestimmen heute den Devisenhandel. Quelle: dpa

Konjunkturdaten bestimmen heute den Devisenhandel.

(Foto: dpa)

Frankfurt/MainIn Erwartung eines starken ZEW-Index hat der Euro am Dienstag zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kletterte zeitweise auf 1,3315 Dollar, nachdem sie im New Yorker Vortagesgeschäft bei 1,3298 Dollar notiert hatte. „In den letzten Wochen haben nicht nur Stimmungsumfragen bei den Unternehmen für mehr Optimismus gesorgt, sondern auch die starken Auftragseingänge und die Industrieproduktion“, schrieb Helaba-Autor Ralf Umlauf in einem Kommentar.

Entsprechend freundlich dürfte der ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen ausfallen und das Szenario einer konjunkturellen Belebung untermauern. Analysten rechnen für August mit einem Anstieg auf 40 Punkte nach 36,3 Punkten im Vormonat.

Nach einem ruhigen und nachrichtenarmen Wochenauftakt rechnen Analysten im Tagesverlauf mit etwas stärkeren Kursbewegungen. In der Eurozone und den USA stehen wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. Veröffentlicht werden unter anderem ZEW-Index, Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze.

  • dpa
  • rtr
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5 Kommentare zu "Euro: Analysten erwarten stärkere Kursbewegungen"

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  • LOL, da offenbahrt sich das Griechische Wesen !

    Zit.: "...um UNSERE Schulden zu begleichen, die WIR eigentlich NIE zurückzahlen wollten."


  • Kofinas

    Sich als griechischer Konsument derart zu verschulden, fällt unter Realitätsverlust. Ich reich ihnen aber gerne die Hand, europäische Banken in ihrer grundsätzlich maroden Riskanalyse, die übrigens unverändert anhält, "getranst" mit einer ebenso kriminell ausgerichteten Politik, führt eine brave Bevökerung in den Abgrund, sprich: sie plündert sie frech und unbedarft aus.


    Also werter Grieche: Pack deinen gierigen, hochkriminellen mafiösen "Politicus" mal richtig am Arsch.

    Wir Teutopnen klatschen voerst bei unserer Mischpoge noch fleissig bewundernd Beifall. Selbst ein Grosssteil der Besitzstandswahrerpartei Bündnis 90/Grüne sieht in Merkel angeblich eine "Kanzler-Hoffnung". Somit kein weiterer Kommetar zum "inneren Zustand" dieser Republik erforderlich.

    Ob selbst Pisastudien einer staatlich gelenkten CDU-SPD Manipulation unterlagen ?

  • Ja genau!

    Wir Griechen haben von keinem Hilfspaket profitiert.
    Das Geld ging an die Banken, um unsere Schulden zu begleichen, die wir eigentlich nie zurückzahlen wollten. Von den Krediten haben wir Griechen auch nicht profitiert. Die Olympia-Party ist vorüber, geblieben ist uns der Katzenjammer. Und die Waffen aus Deutschland haben wir bloß bestellt, um dort Arbeitsplätze zu sichern.

    Dass mit den Banken auch unsere Sparbücher gerettet wurden, ist schon richtig, doch hatte Europa keine Alternative. Ohne Kohle wäre Griechenland aus dem €uro ausgetreten und hätte damit die ganze €-Zone gesprengt. Also letztlich haben wir Griechen Europa gerettet, und nicht umgekehrt.

  • Es ist natürlich albern Tagesfluktuation von Werten mit solchen Pseudo-Begründungen erklären zu wollen - zumal diese "Gerüchte" nicht erst seit gestern diskutiert werden und mittelfristig ist der Euro eher gestiegen. Viel interessanter ist es, warum angesichts dieser Diskussionen (insbesondere angesichts des drohenden nächsten Schuldenschnitts) die griechischen Anleihen nicht fallen), sondern (renditemäßig) mittlerweile sogar unter 10 notieren: http://www.bloomberg.com/quote/GGGB10YR:IND

    Liegt es daran, daß langsam immer mehr über die Gasvorkommen des Landes durchsickert:

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/567627_Obama-zu-Samaras-Wollen-helfen-so-gut-wir-koennen.html

    Zitat: ...Allein die Gasvorkommen in griechischen Gewässern werden auf ein Volumen von 4,7 Billionen Kubikmeter geschätzt, wie jetzt in Washington bekannt wurde. Dazu kommen weitere 4,5 Billionen Kubikmeter an Gasvorkommen in Zypern und Israel. Experten zufolge könne damit mehr als die Hälfte der Nachfrage in der EU für die nächsten dreißig Jahre gedeckt werden.

  • "Finanzhilfen für Griechenland" wenn man das nur schon hört wird einem übel: Von dem Geld was seit 2010 nach GR geflossen ist ging genau 77% in den Bankensektor zur Rettung der kriminellen Strukturen!!! Nur 23% flossen in den Staatshaushalt!!! Beim Volk auf der Strasse kam gar nichts an - ausser die Schläge der Polizeiknüppel....

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