Devisen + Rohstoffe
Euro bleibt auch zu Wochenbeginn unter Druck

dpa-afx FRANKFURT. Die politische Unsicherheit in Europa nach der Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden hat den Eurokurs zu Wochenbeginn weiter belastet. Die Gemeinschaftswährung kostete am Montagmorgen 1,2 269 Dollar. Damit war ein Dollar 0,8 146 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2 289 (Donnerstag: 1,2 263) Dollar festgesetzt. Vergangene Woche war der Euro nach den gescheiterten EU-Verfassungsreferenden mit 1,2 160 Dollar auf den tiefsten Stand seit dem mehr als acht Monaten gefallen.

Impulse für den Devisenmarkt werden am Mittag von den Daten zum Auftragseingang des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland erwartet. Für April wird mit einem deutlichen Rückgang gerechnet. Das erhöht nach Meinung von Experten den Druck auf die EZB, die Zinsen zu senken. Damit würde der Zinsabstand zu den USA weiter wachsen, der den Euro belastet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%