Devisen + Rohstoffe
Euro bleibt in Reichweite von Dreimonats-Hoch

dpa-afx FRANKFURT. Enttäuschende US-Konjunkturdaten und die Sorge vor Bremswirkungen der hohen Energiepreise auf das US-Wirtschaftswachstum haben den Eurokurs am Freitag bei der Marke von 1,25 Dollar gehalten. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2 484 Dollar. Der Dollar war 0,8 006 Euro wert. Am Donnerstag war der Euro mit 1,2 525 Dollar zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit gut drei Monaten geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,2 388 (Mittwoch: 1,2 198) Dollar festgesetzt.

Neue Nahrung für eine mögliche Zinserhöhungspause in den USA könnte der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehende Arbeitsmarktbericht für August liefern, sagte Devisenexperte Minoru Shioiri von Mitsubishi Securities. Eine Reihe enttäuschender US-Konjunkturdaten und die als Folge des Hurrikan "Katrina" kräftig gestiegenen Energiepreise ließen ein Ende des Straffungskurses der US-Notenbank wieder möglich erscheinen. Die amerikanische Notenbank hat ihren Leitzins in zehn kleinen Schritten um jeweils 0,25 Prozentpunkte auf 3,50 Prozent angehoben.

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