Euro
Devisenanleger warten auf EZB-Entscheidung

Der Euro hat sich zum EZB-Referenzkurs kaum verändert. Die Anleger halten sich bis zur Entscheidung der EZB über die Zinspolitik und der Pressekonferenz von Notenbankchef Mario Draghi vorerst zurück.
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FrankfurtDer Euro ist am Donnerstag wieder unter die Marke von 1,32 Dollar gefallen. Er setzte mit 1,3170 Dollar in den europäischen Handel ein, nach einem New Yorker Schlussniveau von knapp über 1,32 Dollar. Zum EZB-Referenzkurs vom Vortag (1,3171 Dollar) hat sich die Gemeinschaftswährung aber kaum verändert. Bis zur Entscheidung der EZB über die Zinspolitik und der Pressekonferenz von Notenbankchef Mario Draghi dürften sich die Anleger laut Händlern eher zurückhalten.

Analysten erwarten keine Zinsänderung, zudem dürfte der Rat Entscheidungen über weitere geldpolitische Maßnahmen, wie etwa neue Geldspritzen für Banken, auf die lange Bank schieben. Die Entscheidung wird um 13.45 Uhr bekanntgegeben, die Pressekonferenz - auf der auch die Konjunktur- und Inflationserwartungen der EZB veröffentlicht werden - beginnt um 14.30 Uhr.

Wie erwartet bestätigte die Bank of Japan in der Nacht ihren geldpolitischen Kurs. Der Dollar notierte mit 99,88 Yen leicht über dem New Yorker Schlussniveau von 99,75 Yen. Generell sei der Dollar derzeit wieder etwas gefragter, da die Renditen am US-Rentenmarkt weiter angezogen haben, erklärte ein Händler in Tokio. Viele Anleger vermuten, dass die Fed ab Mitte September ihre Wertpapierkäufe drosseln könnte. Voraussetzung dafür ist aber eine verbesserte Lage am Arbeitsmarkt. Die am Nachmittag anstehenden Beschäftigungsdaten vom privaten Dienstleister ADP (14.15 Uhr MESZ) sowie der Wochenbericht vom US-Arbeitsmarkt (4.30 Uhr MESZ) dürften daher genau analysiert werden. Am Freitag stehen dann die amtlichen Daten für den gesamten August zur Veröffentlichung an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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