Euro/Dollar Euro steigt – Dollar unter Druck

Diskussionen um die weitere Finanzierung von US-Regierungsbehörden beeinflussen das Geschehen am Devisenmarkt. Der Dollar gerät unter Druck, während der Euro unbeirrt weiter steigt.
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Euro Dollar, Währung, Devisen, Wechselkurs, EUR/USD Quelle: Reuters
Euro und Dollar

Die EZB hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,2357 Dollar festgesetzt.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDer Euro ist am Freitag weiter gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2260 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als am Vorabend. Der amerikanische Dollar stand dagegen unter Druck. Grund ist ein Haushaltsstreit in den USA. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,2235 Dollar festgesetzt.

Hauptthema am Devisenmarkt ist der politische Streit um die weitere Finanzierung von US-Regierungsbehörden. Republikaner und Demokraten müssen sich bis Mitternacht auf ein entsprechendes Gesetz einigen, sonst droht die Schließung von Bundesbehörden, auch „Government Shutdown“ genannt. Das Gesetz wurde zwar bereits im Repräsentantenhaus verabschiedet, im Senat können die Demokraten das Gesetz aber blockieren. Streitpunkt ist eine Regelung für illegale Migranten, die seit langem in den USA leben („Dreamer“). Impulse durch Konjunkturdaten dürften sich vor dem Wochenende in Grenzen halten. Für Bewegung könnte allenfalls die von der Uni Michigan erhobene Verbraucherstimmung sorgen. Zudem äußern sich einige amerikanische Notenbanker.

Hier geht es zur Seite mit dem Euro-Dollar-Kurs, hier können Sie aktuelle Wechselkurse berechnen.

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