Euro/Dollar Gewinne für die Gemeinschaftswährung

Ein guter Start für den Euro: Am Mittwochmorgen ist der Euro-Preis leicht angestiegen. Wegen der Wahlschlappe für Trumps Republikaner stand der Dollar unter Druck.
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Während der Euro zulegte, stand der Dollar am Mittwoch unter Druck. Quelle: Reuters
Euro und Dollar

Während der Euro zulegte, stand der Dollar am Mittwoch unter Druck.

(Foto: Reuters)

Frankfurt/MainDer Kurs des Euro ist am Mittwoch leicht gestiegen. Vor einer Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend sprachen Marktbeobachter von einem eher impulsarmen Handel. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1751 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1736 (Dienstag: 1,1766) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8521 (0,8499) Euro.

Am frühen Nachmittag konnten Daten zur Preisentwicklung in den USA den US-Dollar nur zeitweise nennenswert belasten und dem Euro im Gegenzug Auftrieb geben. Im November hatte sich die Inflation in den USA wie erwartet etwas verstärkt. Allerdings schwächte sich die Kernrate der Preisentwicklung ab. Hier werden Preise für Nahrungsmittel und Energie ausgeklammert. „Von Inflationsdruck kann keine Rede sein“, kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank die Preisdaten.

Es wurde erwartet, dass die US-Notenbank den Leitzins am Mittwochabend zum dritten Mal in diesem Jahr erhöht. Zuletzt hatten sich US-Währungshüter aber mehrfach besorgt über eine vergleichsweise schwache Preisentwicklung gezeigt. An den Finanzmärkten gibt es daher die Erwartung, dass der Leitzins in den USA im kommenden Jahr eher langsam steigen wird. Dies belastet den Dollar und stützt tendenziell den Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87905 (0,88068) britische Pfund, 132,99 (133,54) japanische Yen und 1,1647 (1,1671) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1242,65 (1240,90) Dollar gefixt.

  • dpa
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