Euro, Dollar, Yen: Deviseninvestoren warten auf Fed-Signale

Euro, Dollar, Yen
Deviseninvestoren warten auf Fed-Signale

Der Euro steigt gegenüber dem Dollar am Mittwoch leicht. Die amerikanische Notenbank Fed könnte den Trend jedoch noch umkehren. Die Frage ist: Hält die Notenbank an ihren geplanten Zinssteigerungen fest?

Frankfurt am MainDer Euro hat am Mittwoch 0,2 Prozent auf 1,0888 Dollar zugelegt. Der Bloomberg Dollar Spot Index, der die Entwicklung der US-Währung gegenüber zehn anderen wichtigen Devisen abbildet, gab 0,1 Prozent nach.

Vor dem Zinsentscheid und dem geldpolitischen Statement des Offenmarktausschusses der Federal Reserve spekulieren Investoren, ob die Marktverwerfungen Anfang des Jahres die US- Notenbanker dazu bewegen werden, ein langsameres Tempo bei den Zinsanhebungen zu signalisieren, als sie es bei ihrer Sitzung im Dezember angedeutet hatten.

„Wenn man bedenkt, dass die Fed-Zinserwartungen seit Jahresbeginn deutlich zurückgegangen sind, sehen wir wenig Spielraum für dovishe Überraschungen“, sagte Manuel Oliveri, Devisenstratege bei Credit Agricole in London. „Die Fed dürfte sich eher auf das einschränkende Umfeld im Inland konzentrieren und versuchen, Zuversicht in der Wirtschaft zu wecken. Ich würde den Dollar bei Rückschlägen kaufen.“

Der Yen tendierte zum Dollar bei 118,48 Yen seitwärts. Gegenüber dem Euro gab die japanische Währung 0,2 Prozent auf 129,01 Yen nach. Der Franken legte zum Dollar 0,1 Prozent auf 1,0156 Franken zu, gegenüber dem Euro war er mit 1,1058 Franken wenig verändert.

Agentur
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Bloomberg / Nachrichtenagentur
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