Devisen + Rohstoffe
Euro fällt zum ersten Mal seit fünf Wochen unter 1,30 Dollar

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Mittwoch erstmals seit fünf Wochen zeitweise unter die Marke von 1,30 Dollar gesunken. Spekulationen über einen beschleunigten Zinserhöhungsprozess in USA wurden durch Aussagen der US-Währungshüter und die jüngsten US-Verbraucherpreisdaten geschürt.

Am späten Nachmittag notierte die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,3 012 Dollar. Zwischenzeitlich war der Eurokurs bis auf 1,2 984 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3 050 (Dienstag: 1,3 175) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7 663 (0,7 590) Euro.

Die US-Notenbank habe am Vorabend durch ihren Verweis auf einen gestiegenen Inflationsdruck die Zinserhöhungserwartungen beflügelt, sagten Devisenexperten. Die US-Notenbank hatte zuvor den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,75 Prozent angehoben. In der Eurozone liegt der Leitzins weiter bei 2,00 Prozent.

Der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, erwartet nach den jüngsten Aussagen der US-Notenbank jedoch keinen beschleunigten Zinserhöhungsprozess in den USA. "Eine zu starke Anhebung der Leitzinsen würde das stark von niedrigen Zinsen abhängige Wachstum in den USA gefährden."

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