Euro gibt nach
Rätselraten um kommende Fed-Manöver

Gedämpfte Erwartungen an weitere Lockerungsmaßnahmen der US-Notenbank (Fed) haben den Eurokurs am Mittwoch belastet. Die Gemeinschaftswährung fiel unter die Schwelle von 1,38 Dollar.

dpa-afx NEW YORK. Gedämpfte Erwartungen an weitere Lockerungsmaßnahmen der US-Notenbank (Fed) haben den Eurokurs am Mittwoch belastet. Die Gemeinschaftswährung fiel unter die Schwelle von 1,38 Dollar und notierte zuletzt bei 1,3 758 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,3 803 (Dienstag: 1,3 912) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 245 (0,7 188) Euro.

"Es ist fraglich, ob die Fed eine Größenordnung für ihre geldpolitischen Maßnahmen nennt", sagte Anthony King, Fondsmanager bei Pinebridge Investments. Falls die US-Notenbank hingegen auf ihrer Sitzung am Mittwoch nächster Woche die geldpolitischen Zügel wie allgemein erwartet lockern sollte, dürfte der Dollar in den Tagen darauf wieder Schwäche zeigen. Denkbar sei dann ein Wechselkurs von bis zu 1,45 Dollar. Ziel des von Ökonomen "Quantitative Lockerung" genannten Manövers der Fed ist, die langfristigen Zinsen zu drücken und so die Kauflust der Verbraucher wie auch Investitionen anzukurbeln.

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