Euro-Kurs
Gemeinschaftswährung zieht weiter an

Der Euro hat an den Finanzmärkten weiter Rückenwind. Am Donnerstag klettert der Kurs auf einen Stand, so hoch wie seit Februar nicht mehr. 1,1371 Dollar kostet eine Einheit am Morgen. Die Dollar-Rally scheint gestoppt.
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FrankfurtAm Donnerstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,1371 US-Dollar und damit leicht mehr als am Vorabend. Derzeit notiert der Euro so hoch wie zuletzt Ende Februar, während der Dollar – nicht nur zum Euro – an Boden verliert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag noch auf 1,1230 Dollar festgesetzt.

Dass sich die amerikanische Währung auf dem Rückzug befindet, liegt an anhaltend schwachen Konjunkturdaten aus der weltgrößten Volkswirtschaft. Damit schwinden die Chancen, dass sich die US-Notenbank schon im Sommer von ihrer Nullzinspolitik verabschiedet. Sollte die Fed ihre Zinswende tatsächlich hinauszögern, dürfte der Dollar weiter an Wert verlieren: „Die letzten vier Wochen waren nur ein müder Vorgeschmack auf das, was dem Greenback dann drohen würde“, warnt Commerzbank-Fachmann Ulrich Leuchtmann.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Dass der Euro trotz einer gigantischen Flut an EZB Geld steigt, ist eigentlich paradox. Ist das der Abwertungskrieg, der von manchen Beobachtern erwaehnt wird? Rauschen deshalb die Bond und Aktienmaerkte in die Tiefe? The end is neigh!

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