Euro-Mindestkurs
Schweizer Notenbank bereit einzugreifen

Im Falle einer ernsten Krise will die Schweizer Nationalbank alle Hebel in Bewegung setzen, um einen Euro-Mindestkurs durchzusetzen. Auch die Einführung von Kapitalkontrollen zieht die SNB in Betracht.
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ZürichDie Schweizerische Nationalbank (SNB) kann zur Durchsetzung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken unbegrenzt am Devisenmarkt intervenieren, bekräftigte SNB-Direktoriumsmitglied Jean-Pierre Danthine am Donnerstag. Die Notenbank sei bereit, im Fall einer ernsten Krise zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Einführung von Kapitalkontrollen. „Wir benötigen momentan keine zusätzlichen Instrumente“, sagte der SNB-Vizepräsident in Zürich. „Wir sind bereit, im schlimmsten Fall andere Instrumente anzuwenden.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Euro-Mindestkurs: Schweizer Notenbank bereit einzugreifen"

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  • @orwell. Indem man unbegrenzt viele Franken druckt um Euros aufzukaufen. Der Kurs des Franken wird an den Kurs des Euros gekoppelt und entwickelt sich dementsprechend. Es gibt aber Zweifel, dass die Schweizer das lange tun werden können

  • An die Finanz-Gurus hier: Wie tut sie das? Was bedeutet das für den Franken?

  • Aha! Kapitalverkehrskontrollen! Wie schön! Hoffentlich ziehen euch die Anleger nach der Äusserung nicht den Boden unter euren Füssen weg :-(

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