Euro nimmt zu
Anleger setzen auf Griechenland-Rettung

Die Devisen-Anleger glauben daran, dass die Eurogruppe Griechenland weitere Mittel bereitstellt. Kurz vor dem Treffen der Eurogruppe am kommenden Montag stieg der Kurs der Gemeinschaftswährung wieder an.
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FrankfurtDie Zuversicht der Anleger für eine Rettung Griechenland hat den Euro am Donnerstag unterstützt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2843 Dollar nach 1,2829 Dollar am Vorabend in New York.

„Das Kalkül des Devisenmarktes ist mal wieder ganz einfach", schrieben die Analysten der Commerzbank in einem Kommentar. Zwar seien die wichtigsten Streitpunkte noch nicht geklärt, aber früher oder später werde es wohl zu einer Lösung kommen. „Offensichtlich kann sich kaum jemand vorstellen, dass es der Eurogruppe letztlich nicht gelingt, weitere Mittel bereitzustellen."

Am kommenden Montag verhandeln die Finanzminister weiter, nachdem sie sich am Mittwoch noch nicht hatten einigen können. Griechenland benötigt dringend neue Gelder.

Der Bund-Future lag am Morgen drei Ticks im Plus bei 142,20 Punkten. Die zehnjährige Staatsanleihe rentierte mit 1,433 (Vortag 1,436) Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das hat mit "anlegen" nicht das geringste mehr zu tun, was wir hier sehen ist herumgezocke bei dem die Zocker bereits wissen wie die Karten fallen da am Tisch der Ausgeber mit gezinkten Karten sitzt die jeder Teilnehmer bereits kennt.

  • Lassen wir mal offen, ob der Euro wegen einer "Griechenland-Rettung" oder wegen Zentralbank-Mauscheleien oder eventuell sogar einmal aus Marktgründen steigt:
    Griechenland hat alle Chancen sich selbst zu retten. Es gibt dort nämlich riesig Gasvorkommen:
    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-28152/erdgas-und-rohstoffe-sitzen-die-griechen-auf-immensen-reichtuemern_aid_862431.html
    Für diese wurden Griechenland offenbar schon vor Jahren von Scandic Org 250 Mrd an Krediten angeboten - was dieses offenbar ablehnt hat.
    Mit der obigen löblichen Ausnahme ist es der deutschen Presse und Wirtschaftpresse bislang bewundernswerterweise gelungen uns die Information über die Gasvorkommen vorzuhalten. Lieber führt man eine Pseudodiskussion über weitere finanzielle Rettungsmaßnahmen um noch weitere Mrd in eine schwarzes Loch zu versenken.

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