Euro und Yen stärker
Durchatmen nach der Dollar-Rally

Nachdem der Dollar zum Yen auf ein Sieben-Jahres-Hoch geklettert war, verliert er nun wieder leicht. Die Aussicht auf eine baldige Zinserhöhung der Fed hilft auch dem Euro.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Dienstag leicht von seinen Verlusten in den vergangenen Wochen erholt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2522 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2514 (Montag: 1,2493) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7991 (0,8004) Euro.

Den Devisenmärkten fehlten vor der EZB-Ratssitzung am Donnerstag entscheidende Impulse. Neue Prognosen der EU-Kommission zu Wachstum und Inflation sorgten kaum für Bewegung. Wie allgemein erwartet, zeigte sich die Kommission erheblich pessimistischer für die Konjunktur im Euroraum. Deutlich verringerte sie ihre Erwartungen für die großen Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien. Angehoben wurden dagegen die Erwartungen für das einstige Krisenland Irland. Die spanische Wirtschaft dürfte ebenfalls spürbar wachsen.

Angesichts des schwächeren Wachstums wurden auch die Inflationsprognosen merklich gesenkt. Die schwache Inflation bereitet der EZB seit langem Kopfzerbrechen, weil sie befürchtet, dass die geringe Teuerung negativ auf das Wachstum ausstrahlt. An diesem Donnerstag dürfte sie nach ihrer regulären Ratssitzung jedoch keine neuen Schritte verkünden, erwarten Bankvolkswirte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78190 (0,78085) britische Pfund, 141,96 (142,19) japanische Yen und 1,2055 (1,2054) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1166,50 (1167,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 29 540,00 (29 640,00) Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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