Devisen + Rohstoffe
Eurokurs fällt unter 1,21 Dollar

Der Euro hat am Mittwoch seine anfänglichen Kursgewinne nicht halten können und ist unter die Marke von 1,21 Dollar gerutscht.

HB FRANKFURT. Die Gemeinschaftswährung notierte am Nachmittag bei 1,2086 Dollar. Am Morgen war der Euro mit 1,2192 Dollar auf den höchsten Stand seit zwei Wochen gestiegen, scheiterte jedoch am Widerstand bei 1,22 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzwert mit 1,2087 (Vortag 1,2091) Dollar fest. Im Referenzverfahren der Banken EuroFX notierte die Gemeinschaftswährung nahezu unverändert bei 1,2080 (1,2082) Dollar.

Händler sprachen von einem „konturenlosen Handel“. „Vor der Fed-Sitzung in der kommenden Woche halten sich die Investoren mit größeren Orders merklich zurück“, hieß es. Nachdem der Euro im frühen Geschäft deutlich gegenüber dem Dollar an Wert gewonnen habe, fehlten im weiteren Sitzungsverlauf die Anschlusskäufe, begründeten sie den Kursrückgang.

Bereits seit Tagen klagen Händler über dünne Umsätze. Dies dürfte sich ihrer Einschätzung nach vor Mittwoch nächster Woche, wenn die US-Notenbank Fed über ihre künftige Zinspolitik entscheidet, auch kaum ändern. Bereits seit Wochen stimmen Fed-Vertreter die Finanzmärkte auf eine Zinserhöhung ein. Allerdings herrscht bei den Anlegern Unklarheit, ob die Fed den Leitzins von derzeit einem Prozent um 25 oder sogar um 50 Basispunkte anheben wird.

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