Eurokurs
Gemeinschaftswährung weiter unter Druck

Trotz der vorläufigen Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland ist der Euro am Dienstag unter die Marke von 1,10 Dollar gerutscht. Konjunkturdaten könnten im Laufe des Tages für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen.
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FrankfurtDer Euro ist am Dienstag trotz der Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland weiter unter Druck geraten und unter die Marke von 1,10 US-Dollar gerutscht. Am frühen Morgen fiel die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,0974 Dollar, konnte sich aber wieder auf zuletzt 1,1001 Dollar erholen. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,1049 (Freitag: 1,1185) Dollar festgelegt.

Derzeit arbeiten die Euro-Finanzminister an einer Brückenfinanzierung, damit Griechenland seine Zahlungsverpflichtungen in den kommenden Wochen erfüllen kann. Gleichzeitig muss das Parlament in Athen den Bedingungen für ein weiteres Hilfspaket für Griechenland zustimmen.

Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) rechnet trotz der Einigung vom Montag weiter mit einer „Hängepartie“ im Schuldendrama in Griechenland.

Im weitere Tagesverlauf könnten Konjunkturdaten für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen. Auf dem Programm stehen unter anderem die Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und eine Umfrage der EZB zur Nachfrage nach Bankkrediten in der Eurozone.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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