Eurokurs gestiegen
„Rita“ und Ölpreis belasten Dollar

dpa-afx FRANKFURT. Der Wirbelsturm "Rita" und der erneut gestiegene Ölpreis haben den Kurs des Euro am Mittwoch zum Dollar gestützt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im Nachmittagshandel mit 1,2 230 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 225 (Dienstag: 1,2 154) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8 180 (0,8 228) Euro.

Der Hurrikan "Rita" und der erneut gestiegene Rohölpreis haben den Dollarkurs gedrückt, sagte Stephan Rieke von der BHF-Bank. "Rita" hat am Mittwoch an Stärke gewonnen und könnte den US-Bundesstaat Texas mit der gleichen zerstörerischen Kraft treffen, mit dem "Katrina" New Orleans verwüstet hatte. Eine nochmalige Katastrophe wie "Katrina" würde die US-Wirtschaft stark belasten, sagte Rieke.

"Zudem hat die US-Notenbank am Dienstagabend einen fortgesetzten Zinserhöhungsprozess signalisiert", sagte Rieke. Einige Anleger befürchteten offensichtlich, dass die US-Konjunktur durch die Leitzinsanhebungen "abgewürgt" werden könnte. "Positiv für den Euro haben sich zudem besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone ausgewirkt", sagte Rieke. So seien die privaten Konsumausgaben in Frankreich im August stärker als erwartet gestiegen. "Es geht weiter vorwärts in der Eurozone."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67 505 (0,6 734) britische Pfund , 135,95 (135,43) japanische Yen und 1,5 519 (1,5 524) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurd in London mit 469,10 (464,80) Dollar gehandelt.

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