Eurokurs gestiegen
US-Konjunkturentwicklung belastet Dollar

Bei dünnen Umsätzen ist der Kurs des Euros am Freitag gegenüber dem Dollar gestiegen. Den Kurs der US-Währung belastete die schwache US-Wirtschaftsentwicklung.

HB FRANKFURT/MAIN. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4060 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,7110 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,4005 (Dienstag: 1,3978) Dollar festgesetzt.

Die schwache Wirtschaftsentwicklung in den USA belaste weiter den Dollar, sagten Händler. Der Handel fand überwiegend in Tokio statt, da die Märkte in Europa und Australien wegen des zweiten Weihnachtsfeiertages geschlossen waren.

Der Euro legte auch zum japanischen Yen zu. Nach sehr schwachen japanischen Konjunkturdaten stieg der Euro auf 127,20 Yen. Zuvor hatte der Euro noch bei 126,70 Yen notiert. Japans Industrieproduktion ist im November so stark gesunken wie noch nie. Sie ist angesichts der wegbrechenden Auslandsnachfrage nach japanischen Autos oder Elektronikprodukten um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat gefallen. Das ist der heftigste Rückgang seit Beginn der Erstellung vergleichbarer Daten im Jahr 1953.

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