Eurokurs gibt leicht nach
Devisenhandel: Warten auf die Notenbanken

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Donnerstag leicht gesunken. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4 635 Dollar, nachdem sie am Vortag auf einen neuen Rekordstand von 1,4 729 Dollar geklettert war. Ein Dollar war am Donnerstag 0,6 833 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittwoch auf 1,4 722 (Dienstag: 1,4 547) Dollar festgesetzt.

Am Donnerstag stehen laut Experten vor allem die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der britischen Notenbank (Bank of England) im Blickpunkt. Während Marktbeobachter für beide Entscheidungen nicht mit Zinsschritten rechnen, kommt den Ausführungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erneut große Aufmerksamkeit zu. Sollte Trichet die Möglichkeit künftiger Zinserhöhungen andeuten, könnte dies den bereits schwachen Dollar zusätzlich unter Druck setze, hieß es.

Im Fokus der Märkte stehe zudem die Rede vor US-Notenbankpräsident Ben Bernanke vor dem US-Kongress am Nachmittag. Bernankes Rede, von der sich Experten weitere Hinweise auf die künftige Geldpolitik in den USA erwarten, wird gegen 16.00 Uhr erwartet.

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