Devisen + Rohstoffe
Eurokurs ist zwischenzeitlich unter 1,20 Dollar gefallen

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von anhaltenden Spekulationen um Zinssenkungen ist der Eurokurs am Freitag unter die Marke von 1,20 Dollar und damit auf ein Zehnmonatstief gefallen. Die Gemeinschaftswährung gab im frühen Handel bis auf 1,1 978 Dollar nach. Das ist der tiefste Stand seit August 2004. Zuletzt zeigte sich der Euro bei 1,2 029 Dollar wieder leicht erholt. Ein Dollar kostet damit 0,8 309 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2066 (Mittwoch: 1,2 111) Dollar festgesetzt.

Händlern zufolge wird der Eurokurs weiter von Spekulationen belastet, die EZB werde wegen der lahmen Konjunktur ihre Leitzins senken. Damit würde der Zinsabstand zu den USA weiter wachsen. In den Euroländern liegt der Leitzins seit mehr als zwei Jahren unverändert bei zwei Prozent, während er in den USA nach acht Erhöhungen in Folge drei Prozent beträgt. Der Zinsvorsprung macht US-Anlagen attraktiver und stützt den Dollar.

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