Experte: Ölmarkt in Aufwärtsphase
Ölpreis verharrt nahe seines Rekordhochs

Die Sorge vor Terroranschlägen in Saudi-Arabien und Engpässen in US-Raffinerien haben den Ölpreis am Mittwoch nahe seines Rekordhochs gehalten. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 63,20 Dollar und damit 13 Cent mehr als bei Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx SINGAPUR. Mit 64,27 Dollar war der Ölpreis am Dienstag auf den höchsten Stand seit Handelsaufnahme an der New Yorker Warenterminbörse Nymex im Jahr 1983 gestiegen.

"Der Markt befindet sich derzeit in einer Aufwärtsphase", sagte Analyst Victor Shum von Purvin and Gertz. Ein Grund dafür seien die Warnungen vor möglichen Terroranschlägen in Saudi-Arabien, dem weltgrößten Ölexporteur.

Die Sorge vor möglichen Engpässen ließ die Preise ebenfalls steigen. Die Lage bei den US-Raffinieren, die zu mehr als 95 Prozent ausgelastet sind, verschärfte sich wegen betrieblicher Probleme und Schließungen in einigen großen Raffinieren. Hinzu kommen mögliche Bedrohungen der Förderanlagen am Golf von Mexiko durch die noch bis November dauernde Hurrikan-Saison.

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