Experten sprechen von Konsolidierung
Euro fällt unter 1,23 Dollar

Der Euro hat nach den Aufschlägen in den vergangenen Tagen eine Phase der Konsolidierung erreicht. Er ist am Dienstag wieder unter den Wert von 1,23 Dollar gefallen.

HB FRANKFURT/MAIN. Am späten Nachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2294 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2276 (Montag: 1,2353) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8146 (0,8095) Euro.

„Die Kursverluste des Euro sind nicht durch neue Fundamentaldaten bedingt“, sagte Devisenexperte Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. „Es hat keine weiteren Terroranschläge gegeben. Die Anleger hatten so die Möglichkeit die negativen Nachrichten der vergangenen Tage zu verarbeiten.“ An dem insgesamt negativen Gesamtbild für den Dollar ändere sich nichts. Es zeichne sich eine deutliche Schwächung des US-Aufschwungs ab. Auch die weltpolitische Lage spreche gegen den Dollar.

Auch nach den am Dienstag veröffentlichten insgesamt positiven Konjunkturdaten aus Frankreich und Italien hält Hellmeyer eine Zinssenkung durch die EZB im zweiten Quartal für wahrscheinlich. „Der Preisdruck in der Eurozone ist weiterhin sehr gering und die Konjunkturaussichten trübten sich ein.“

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,66640 (0,66945) britische Pfund, 131,17 (132,17) japanische Yen und 1,5524 (1,5574) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 417,00 (417,65) gefixt. Der Kilobarren kostete 10 865 (10 820) Euro.

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