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Exxon-Chef: US-Ölproduktion nach „Katrina“ fast wieder normal

dpa-afx JOHANNESBURG. Die US-Ölindustrie hat sich nach Angaben von Exxonmobil -Präsident Rex Tillerson fast wieder von den Folgen des Hurrikans "Katrina" erholt. "Es gab eine schnelle, vom Markt getriebene Erholung: Innerhalb von zwei Wochen war bis auf 15 Prozent bei der Öl- und sechs Prozent bei der Gasproduktion alles wieder hergestellt", sagte er am Dienstag beim 18. Welt-Öl-Kongress in Johannesburgs Vorort Sandton (Südafrika).

Tillerson wertete das als Beleg für die Flexibilität der Branche, warnte aber auch davor, dass Störungen in einem Förderland Auswirkungen auf den Rest der Welt habe. Am Wochenende hatte der Hurrikan "Rita" die Anlagen der US- Ölindustrie weniger als befürchtet beschädigt.

Für die kommenden 30 bis 50 Jahre sagte Tillerson genügend Ölreserven für den weltweiten Bedarf voraus. Zwar werde die globale Energie-Nachfrage in den kommenden 25 Jahren um 50 Prozent steigen, doch stünden dem zwischen zwei und sieben Billionen Barrel (je 159 Liter) an noch unentdeckten Lagerstätten gegenüber. Rund 80 Prozent der Nachfrage komme von den Schwellenländern. Es sei wichtig, weiter in Exploration und Produktion zu investieren.

Er bezifferte die Investitionen seines Unternehmens für die vergangenen fünf Jahre auf zwölf Mrd. Dollar. Afrika gewinne zunehmend an Bedeutung. Allein in Angola produziere Exxonmobil heute mehr als eine halbe Million Barrel pro Tag.

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