Fallende Preise
Anleger am Rohstoffmarkt machen Kasse

Investoren am Rohstoffmarkt haben am Montag Gewinne eingestrichen.

HB FRANKFURT. Blei verbilligte sich um mehr als zehn Prozent auf 1500 Dollar je Tonne und war damit so günstig wie seit einem Monat nicht mehr. Um knapp fünf Prozent gab der Preis für Zink nach; für eine Tonne mussten am frühen Nachmittag 4100 Dollar gezahlt werden. „Blei und Zink sind zu schnell zu teuer geworden“, sagte ein Händler. Vor allem Fonds verabschiedeten sich aus diesen beiden Metallen.

„Bei Blei gibt es für den fallenden Preis zumindest noch die Entschuldigung, dass die Vorräte im kommenden Jahr wohl steigen werden“, sagte der Börsianer. Mit Blick auf die fallenden Zink-Notierungen verwiesen die Analysten der australischen Bank Macquarie in einer Studie zudem darauf, dass die Zinkpreise in China inzwischen deutlich unter das Niveau an der Londoner Metallbörse LME gefallen seien. Offensichtlich übertreffe die chinesische Zinkproduktion in diesem Jahr erstmals die Nachfrage.

Auch Kupfer schien den Anlegern zum Wochenauftakt kein lohnenswertes Investment. Der Preis für das Industriemetall gab um knapp zwei Prozent auf 6810 Dollar je Tonne nach. Zuletzt war der Rohstoff Ende Juni für diesen Preis zu haben. In den vergangenen Monaten seien größere Mengen dieses unter anderem für die Herstellung von Stromkabeln verwendeten Metalls auf den Markt gekommen, erklärte Analyst William Adams von BaseMetals.com. „Und es sieht so aus, als ob die Nachfrage etwas zurückgeht.“ Die Kupfer-Importe nach China waren in den zehn Monaten bis Ende Oktober um knapp ein Viertel gesunken. Analysten hatten diese Entwicklung zumindest teilweise mit der Auflösung von Lagerbeständen begründet.

Seite 1:

Anleger am Rohstoffmarkt machen Kasse

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%