Fallende Preise
Der Ölmarkt bleibt von Krisen unbeeindruckt

Trotz der zahlreichen Krisenherde zieht der Ölpreis nicht an. Im Gegenteil: Der Preis rutscht weiter und bleibt deutlich unter der Marke von 100 Dollar. Für den Preisverfall gibt es mehrere Ursachen.
  • 0

SingapurDie niedrigen Ölpreise zeigen nach wie vor keine Anzeichen der Erholung. Am Freitag kostete ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 97,82 US-Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Vortag. Ein Barrel (159 Liter) US-Rohöl der Marke WTI stand zuletzt unverändert bei 92,83 Dollar.

Ungeachtet zahlreicher politischer und militärischer Konflikte geben die Ölpreise weiter nach. Der Preis für Nordseeöl war am Donnerstag zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Hinweise auf eine schwächere Nachfrage hatten den Brent-Preis belastet. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte ihre Prognose für die weltweite Rohölnachfrage gesenkt.

Zur schwächeren Nachfrage komme ein ausgeweitetes Angebot in den USA, erklärten Händler. So rechnet die US-Energiebehörde EIA damit, dass die amerikanische Produktion im kommenden Jahr auf den höchsten Stand seit den 1970er Jahren steigen wird.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Fallende Preise: Der Ölmarkt bleibt von Krisen unbeeindruckt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%