Fallstricke
Risiken beim Goldkauf

Alle drängen zum Gold. Analysten warnen jedoch vor allzu großer Euphorie.

Währung

Bisher hat sich der Goldpreis im Einklang mit der Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses bewegt. Ist der Dollar gestiegen, fiel tendenziell der Goldpreis. Diese Gesetzmäßigkeit ist in den vergangenen Wochen außer Kraft gesetzt worden. Seit kurzem haben die Kursbewegungen an den Devisenmärkten sich aber auch am Goldmarkt wieder stärker niedergeschlagen. Sollte der Dollar weiter steigen, drohen den Anlegern aus dem Euro-Raum Verluste.

Marktenge

Der Markt für das Edelmetall Gold ist verhältnismäßig klein. Gehandelt wird das Edelmetall vor allem an den großen Rohstoffbörsen in New York, London und Tokio. Wegen der Marktenge können schon geringe Veränderungen im Angebot oder auch bei der Nachfrage zu größeren Preisausschlägen am Goldmarkt führen.

Zentralbanken

Die großen Notenbanken verfügen über riesige Mengen von Gold. Durch den Abbau dieser Reserven können die Zentralbanken immer wieder für Preisrückgänge sorgen. Die Abgaben sind – bei den europäischen Notenbanken – durch ein freiwilliges Abkommen begrenzt. Die Institute haben untereinander festgelegt, wie viel Gold sie verkaufen dürfen. Doch auch Diskussionen wie zuletzt über die Bestände der Bundesbank können kräftige Preisausschläge auslösen.

Deflation

Gold gilt als Gewinner in Zeiten, in denen Inflation herrscht. Die internationalen Anleihemärkte haben allerdings zuletzt keine drastische Teuerung signalisiert. Ein Sinken des Preisniveaus (Deflation) würde aber Gefahren für den Goldpreis bergen.

Ertrag

Im Gegensatz zu den klassischen Wertpapieranlagen wirft ein Goldinvestment keinen laufenden Ertrag ab. rp

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