Feinunze kostet am Morgen 602,80 Dollar
Die Gold-Rally geht weiter

Der Goldpreis ist am Dienstag auf den höchsten Stand seit Dezember 1980 gestiegen. Hintergrund für die anhaltende Hausse sind Inflationsängste, die Spannungen im Nahen Osten und die Unsicherheit über den weiteren Dollarkurs. Einige Experten warnen allerdings vor einer Überhitzung des Goldmarktes.

HB/som SINGAPUR/LONDON/DÜSSELDORF. Die Feinunze Gold notierte am Morgen bei 602,80 Dollar nach einem Nachmittags-Fixing am Montag in London mit 597,25 Dollar. Gold hatte im Januar 1980 mit 850 Dollar seinen Höchststand erreicht.



Bereits im vergangenen Quartal hatte die neue Rally des Goldpreises viele Börsianer überrascht. Um mehr als 60 Dollar stieg der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) des Metalls allein in den ersten drei Monaten 2006 – ein Zuwachs von gut zehn Prozent. Marktteilnehmer, die sich auf einen ruhigen Jahresstart eingerichtet hatten, wurden getäuscht.

Gemeinhin setzen Anleger das Edelmetall zur Risikostreuung, als Inflationsschutz und zur Währungsabsicherung ein. Steigende Goldpreise gehen daher in der Regel mit zunehmenden Sorgen an den Finanzmärkten einher. Diese Sorgen sind in der aktuell guten Stimmung an den Aktienmärkten jedoch kaum zu erkennen.

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