Fernost-Handel
Kaum Veränderung beim Ölpreis

Nachdem die Ölpreise am Montag gefallen sind, hat sich am Dienstag noch nicht viel getan. Die Nordseesorte Brent stieg immerhin um vier Cent. Der einzige Impulsgeber könnte der ISM-Index in den USA werden.
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SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel auf der Stelle getreten. Nach den Verlusten der Vortage bleiben die Notierungen auf niedrigem Niveau. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 106,27 US-Dollar. Das waren vier Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um drei Cent auf 94,59 Dollar und bewegt sich damit weiter nahe eines Viermonatstiefs.

Vor allem die hohen Rohölreserven in den USA werden von Händlern als Belastung am Ölmarkt genannt. Analysten rechnen damit, dass die Vorräte in der vergangenen Woche weiter geklettert sind. Hohe Reserven sprechen für niedrigen Rohstoffhunger in der weltgrößten Volkswirtschaft und damit für konjunkturelle Schwäche. Datenseitig werden am Dienstag nur wenige Impulse erwartet. Lediglich der ISM-Index für den US-Servicesektor könnte am Nachmittag für Bewegung sorgen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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