Fernost-Handel
Ölpreise rutschen ab

Enttäuschende Konjunkturdaten aus China ziehen die Preise für Rohöl in den Keller. Auch die Ukraine-Krise wirkt sich auf den Preis aus. Als stabilisierender Faktor kann noch der Lagerbestand von US-Ölreserven dienen.
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SingapurDie Ölpreise sind am Donnerstag nach überraschend schwachen Konjunkturdaten aus China gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 107,57 US-Dollar und damit 41 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 30 Cent auf 103,30 Dollar.

Händler erklärten den Preisdruck am Ölmarkt mit unerwartet schwachen Handelsdaten aus China. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt waren Exporte und Importe im März überraschend gefallen. Außerdem hatte Chinas Ministerpräsident Li Keqiang vorübergehenden Konjunkturprogrammen zur Ankurbelung der schwächelnden chinesischen Wirtschaft eine klare Absage erteilt.

Gestützt wurden die Ölpreise aber weiterhin durch Daten zu den US-Ölreserven vom Vortag und durch die Lage in der Ukraine. Am Mittwoch hatte die US-Regierung einen unerwartet starken Anstieg der Lagerbestände an Rohöl gemeldet. Außerdem droht eine Eskalation der Ukraine-Krise: Die prowestliche Regierung der Ukraine will den Widerstand prorussischer Aktivisten im Osten des Landes notfalls mit Gewalt brechen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Fernost-Handel: Ölpreise rutschen ab"

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  • Was für eine Diktion! Die Ölpreise "rutschen ab" ...
    Entweder der Redakteur kann nicht rechnen oder ich kann es nicht.
    Bei einem Rückgang von 41 Cents (US-$) sind das ganze 0,38%. Ja das ist ja ein richtiger Erdrutsch!!!!

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