Fernosthandel
Ölpreise rutschen ab

Die Woche startet schwach am Ölmarkt. Grund dafür ist die mäßige Konjunkturentwicklung in Asien. China versucht nun, gegenzusteuern.
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SingapurDie Ölpreise sind am Montag mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Schwache asiatische Börsen sorgten für Belastung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 106,95 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 53 Cent auf 104,17 Dollar. Vor allem Sorgen um die chinesische Wirtschaft dämpften einmal mehr die Risikofreude der Anleger. China, zweitgrößter Ölkonsument der Welt, versucht weiter, den Kreditboom zu zügeln und nimmt nun die ausufernden Schulden seiner regionalen Regierungen unter die Lupe.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Fernosthandel: Ölpreise rutschen ab"

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  • Ich hätte da eine Bitte:
    Insbesondere als Privatverbraucher von Heizöl und interessierter Leser, würde es mich außerordentlich freuen,
    wenn die Schlagzeile "der Ölpreis rutscht ab" dann verwendet wird, wenn der Preis nicht um 53 US-Cent sinkt, sondern um mindestens um 10,-- USD!

    Heute Mittag wird aufgrund der Saison und des gerade etwas schwächeren Dollars irgend ein Ölstaat bestimmt ankündigen, die Fördermenge zu drosseln, so dass dann die Schlagzeile "Ölpreis zieht kräftig an" erscheinen wird.

    Mein Chef sagt dazu immer: "Hauptsache ein Haufen Papier schwarz gemacht"

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