Flucht-Währung
Wohin Investoren neuerdings ihr Geld bringen

Der Schweizer Franken ist ein Hort der Sicherheit. Zumindest war er das. Neuerdings bringen Investoren ihr Geld aber lieber woandershin. Und an diesem Trend dürfte sich allzu bald nichts ändern, sagen Experten.
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StockholmDie schwedische Krone wird für Investoren auf der Suche nach höheren Zinsen in einer wachsenden Volkswirtschaft der neue Schweizer Franken. Das Land hat einen Handelsbilanz-Überschuss und eine sinkende Schuldenlast. Zudem gibt es keine Bestrebungen seitens der Zentralbank, die Aufwertung zu kontrollieren.

Die Währung weist in einem Korb der wichtigsten Devisen aus Industriestaaten seit Juni die beste Entwicklung auf - mit plus 3 Prozent. Das ist fast doppelt so hoch wie der Aufschlag bei der zweitplatzierten norwegischen Krone. Volkswirte rechnen im Median damit, dass die schwedische Wirtschaft in diesem Jahr um rund 1,2 Prozent wachsen wird - obwohl es in der Eurozone abwärts gehen dürfte.

Strategen haben ihre Prognosen für die Schweden-Krone zum US-Dollar in weniger als drei Monaten um etwa acht Prozent angehoben. Auslöser waren nicht zuletzt Signale der Notenbank, denen zufolge sie keinerlei Notwendigkeit dafür sieht, den Aufwärtstrend zu stoppen.

Die Entwicklung bei der schwedischen Krone weicht ab von der bei US-Dollar und Euro. Der Dollar verlor vergangenes Quartal an Wert, als die Federal Reserve Bank unter der Führung von Ben S. Bernanke ihre Konjunkturpläne vorstellte. Und der Euro büßte im dritten Jahr der europäischen Schuldenkrise an Stärke ein.

“Die Krone kann noch sehr viel weiter steigen”, sagte John Taylor, Gründer und Chef des Hedgefonds FX Concepts LLC, welcher rund 3 Mrd. Dollar verwaltet. “Schweden hat den Wind im Rücken, weil Bernanke den Dollar nach unten treibt und Europa weiter unter diesen Schocks leidet.”

So wie auch der Schweizer Franken profitiert die Schweden- Krone von einem Überschuss in der Leistungsbilanz, der am weitesten gefassten Kennzahl für Handel. Der Staat ist daher nicht von ausländischem Kapital abhängig. Anders als beim Schweizer Franken jedoch gibt es bei der Krone keine Bestrebungen, die Aufwertung zu stoppen. Im September 2011 hatte die Schweizerische Nationalbank einen Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken eingeführt.

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„Ein sicherer Hafen“

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  • Dies ist ein gut recherchierter Artikel, den durch Meldungen anderer Wirtschaftspublikationen bestätigt wird.

  • bitcoin steigen ebenfalls unaufhörlich

    Meldung vom 1.10.
    http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/comeback-des-bitcoin-die-cyberwaehrung-meldet-sich-zurueck/7203276.html

  • Was für ein Blödsinn. Wieso sollte jede Währung an Wert verlieren "müssen"?

    Wir alle werden an Wert gewinnen, wenn die Menschen in Europa endlich mal aufhören würden, zu demonstrieren und zu meckern.

    Stattdessen sollte JEDER, der Angst vor seiner ach so wichtigen Rente hat, mal selbständig nachdenken und sich Alternativen neben einem "Job" anschauen.

    Ich bin dann mal weg hier - denkt positiv, dann geht's auch aufwärts!

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