Förderländer wollen Schwankungen vermeiden
Ölpreis fällt nach Opec-Erklärung

HB SINGAPUR. Die Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) wolle nicht, dass „der Ölpreis in einer die Weltwirtschaft schädigenden Weise ansteigt“, sagte der saudische Ölminister Ali Naimi, der auch Präsident der OPEC ist, am Sonntag. Darauf fiel der Preis im Computerhandel an der New Yorker Rohstoffbörse um 22 Cent pro Barrel auf 74,21 Dollar. Saudi-Arabien ist der größte Erdölproduzent der Erde.

Sorgen, die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Südlibanon könnten Iran in den Konflikt mit hineinziehen, hatten den Ölpreis am 14. Juli auf den Rekordpreis von 78,40 Dollar pro Barrel getrieben. Iran ist der zweitgrößte Produzent innerhalb der Opec.

Die „Opec ist besorgt über die Stabilität der internationalen Märkte“, sagte Naimi. Seit Monaten gelten die internationalen Ölmärkte als gut versorgt mit Rohöl. Dennoch sind die Preise vor allen nach dem Kriegsausbruch im Libanon zeitweise kräftig gestiegen. Einen weiteren Beitrag zur Preisentspannung könnte am Montag die Reise von US-Außenministerin Condoleezza Rice nach Israel leisten. Sie will im Konflikt zwischen Israel, Hisbollah und Palästinensern vermitteln.

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