Früher Handel
Euro klettert über 1,23 Dollar

Am Montagmorgen ist der Euro zum ersten Mal seit Anfang April klar über die Marke von 1,23 Dollar gestiegen. Die Sorge vor einer baldigen Anhebung der US-Leitzinsen hatte den Dollar belastet.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,2321 Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2319 (Freitag: 1,2203) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8118 (0,8195) Euro.

Mit dem unerwartet starken Stellenzuwachs in den USA im Mai sei die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung durch die US- Notenbank gestiegen, sagte Devisenanalyst Gregor Beckmann von HSBC Trinkaus & Burkhardt. „Marktteilnehmer befürchten, dass eine zu frühe oder zu starke Zinserhöhung den Konjunkturaufschwung abbremsen könnte.“ Das habe den Dollar belastet und den Euro gestützt.

Amerikanische Unternehmen hatten im Mai 248 000 neue Arbeitsplätze geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitgeteilt hatte. Dies war bereits der dritte deutliche Anstieg in Folge. Volkswirte hatten lediglich ein Plus von 218 000 erwartet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6703 (0,6639) britische Pfund, 135,36 (135,78) japanische Yen und 1,5242 (1,5273) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 393,60 (388,30) Dollar notiert. Der Kilobarren kostete 10 245 (Freitag: 10 235) Euro.

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