Fünf Prozent runter
Schlappe für den Maispreis

Die amerikanischen Rekorderträge sorgen beim Mais für fallende Preise. Die weltweiten Vorräte sind aber so weit zurückgegangen, dass dies nur eine kurzfristige Entwicklung ist.
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FrankfurtNoch unter dem Eindruck der unerwartet hohen US-Vorräte und -Anbauflächen ist der Maispreis am Freitag weiter gefallen. Der US-Mais-Future verbilligte sich um 5,6 Prozent auf 5,85 Dollar je Scheffel. Mit dem Vortagesverlust zusammengerechnet liegt der Preisabschlag bei rund zehn Prozent. Das US-Landwirtschaftsministerium hatte am Donnerstag einen Bericht veröffentlicht, wonach die US-Landwirte trotz eines kalten und regnerischen Frühlings mehr als 92 Millionen Hektar Mais angebaut haben, das ist die zweitgrößte Fläche sei dem Zweiten Weltkrieg. „Ich halte Mais aber weiter für eine attraktive Anlage, denn die globalen Vorräte sind so niedrig wie seit Mitte der 70er Jahre nicht mehr“, sagte Stratege Koen Straetmans von ING Investment Management.

In den vergangenen Jahren sind die Getreidepreise vor allem wegen der starken Nachfrage aus China stark gestiegen. Mais ist vor allem für die Tierfütterung wichtig, wird aber auch zur Herstellung von Ethanol eingesetzt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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