G7-Erklärung
Japan plant Schritte gegen Dollar-Sinkflug

Die massive Aufwertung des japanischen Yen gegenüber dem Dollar ruft jetzt doch die japanische Regierung auf den Plan. Eingriffe seien nicht mehr ausgeschlossen, sagte Finanzminister Hirohisa Fuji. Außerdem sollen die G7 eine gemeinsame Position zur Dollar-Schwäche formulieren.
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HB TOKIO. Nach dem Sinkflug des Dollar erwägt Japans Regierung ein Eingreifen auf den Devisenmärkten. Die Wechselkursbewegungen machten ihm große Sorgen und Japan könnte darauf reagieren, sagte Finanzminister Hirohisa Fujii am Freitag. Konkrete Angaben machte er aber nicht. Zudem brachte er eine gemeinsame Erklärung der sieben führenden Industriestaaten (G7) zur Sprache.

"Ich würde flexibel auf eine gemeinsame Erklärung zu Währungsfragen reagieren", sagte der Minister. Auch sei er offen dafür, mit den für Währungsfragen zuständigen Partnern in den USA und Europa Kontakt aufzunehmen. Unterdessen mehrten sich die Zeichen für ein Eingreifen der Regierung. Finanzministerium und Notenbank Bank of Japan holten Marktteilnehmern zufolge am Morgen bei den Geschäftsbanken Informationen über den Dollar-Kurs ein. Der Dollar kostete 86,15 Yen und rutschte zeitweise auf den niedrigsten Stand seit 14 Jahren. Ein starker Yen verteuert die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft.

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