Gegen Franken-Aufwertung: Schweizer Nationalbank ist zu allem bereit

Gegen Franken-Aufwertung
Schweizer Nationalbank ist zu allem bereit

Auch nach dem Rücktritt ihres Präsidenten hält die Schweizer Notenbank eisern an der Kursgrenze des Euro fest. So soll die Landeswährung Franken vor einer Aufwertung bewahrt werden.
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BerlinDie Schweizerische Nationalbank will auch nach dem Rücktritt von Präsident Philipp Hildebrand mit aller Macht gegen die Aufwertung des Frankens vorgehen. Die Notenbank sei bereit, unbegrenzt Devisen zu kaufen, falls dies nötig sei, sagte Interimschef Thomas Jordan der „Financial Times“ nach einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Er machte demnach aber keine Angaben darüber, ob die SNB derzeit auf den Märkten eingreift, um den Kurs des Frankens zu beeinflussen.

Im vergangenen Jahr legte die Notenbank eine Kursuntergrenze des Euros von 1,20 Franken fest. Damit will sie die Schweizer Exportindustrie schützen, deren Produkte sich mit einer stärkeren Landeswährung auf dem Weltmarkt verteuern. Jordans Vorgänger Hildebrand trat wegen eines umstrittenen Devisengeschäftes im Januar von seinem Posten zurück.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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