Geld-Einzahlung
Verbraucherschützer testen Banken

Geld in Cent-Münzen bei einer Bank einzuzahlen kann teuer und kompliziert sein – das haben Verbraucherschützer herausgefunden. Sie haben 20 Geldhäuser getestet und dabei die ein oder andere Odyssee erlebt.
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DüsseldorfWer Geld in Cent-Münzen bei der Bank einzahlen will, muss nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit einer aufwändigen Prozedur und mit Kosten rechnen. Bei einem Test mit 20 Banken hätten einige Geldhäuser verlangt, das Geld sortiert und in Papierrollen verpackt in die Filiale zu bringen, teilte die Verbraucherzentrale am Montag mit. Zudem seien teilweise hohe Gebühren verlangt worden.

Die Verbraucherschützer wählten als Beispiel eine Summe von 40,50 Euro in 1000 Münzen verschiedener Cent-Werte. In einigen Bankfilialen lasse sich der Münzberg mithilfe von Automaten einzahlen, teilten sie mit. Andere gäben kostenlos spezielle Beutel, so genannte Safe Bags, aus.

Allerdings habe eine Sparkasse fünf Euro an Gebühren verlangt, also mehr als zehn Prozent der einzuzahlenden Summe, beklagten die Verbraucherschützer. Weitere Sparkassen hätten zwischen drei und 4,20 Euro haben wollen. Noch teurer wurde es demnach, wenn der Einzahler nicht Kunde der jeweiligen Bank war: Für diesen Fall habe eine Sparkasse 10,50 Euro gefordert. Die Postbank habe die Münzen hingegen kostenlos in Scheine umgetauscht.

Viele Banken nähmen eine so große Zahl von Münzen ausschließlich von eigenen Kunden an, erklärte die Verbraucherzentrale weiter. Schwierig könne es zudem für Kunden von Direktbanken werden, weil dann nur wenige Filialen zur Einzahlung zur Verfügung stünden, die teilweise auch keine so große Zahl von Münzen akzeptieren wollten.

Die ausführlichen Testergebnisse gibt es bei der Verbraucherzentrale NRW im Internet unter http://www.vz-nrw.de/sparschwein.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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