Gemeinschaftswährung
Euro im Windschatten der Konjunktur

In Erwartung positiver Konjunkturdaten aus Deutschland, Frankreich und der Eurozone stieg am Morgen das Interesse der Investoren am Euro. Große Sprünge sind allerdings eher unwahrscheinlich.
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FrankfurtVor der Veröffentlichung zahlreicher Konjunkturdaten aus der Euro-Zone hat die Gemeinschaftswährung am Donnerstag leicht angezogen. Der Euro notierte bei 1,3341 Dollar nach 1,3317 Dollar in New York am Vortag. Im Datenkalender stehen am Vormittag die vorläufigen Stimmungsindikatoren in Deutschland, Frankreich und der Euro-Zone. Sie geben Auskunft darüber, ob und inwieweit sich das Abebben der Schuldenkrise auf die Wirtschaftslage im Euro-Raum ausgewirkt hat. "Wir rechnen, ähnlich wie der Konsens, mit einer leichten Verbesserung des Index für die Gesamtregion von 46,1 auf 46,5 Punkte", schrieb Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen.

Dennoch erwartet die Expertin keine nennenswerte Aufwärtsbewegung beim Euro. Dafür müssten die Daten deutlich überraschen. Der Euro pendelt seit Tagen zwischen 1,3260 und 1,3380 Dollar. Auch die Nachricht, dass das US-Repräsentantenhaus die Verlängerung der Frist für die Lösung des Haushaltsstreits auf den Weg brachte, wurde von den Anlegern weitgehend ignoriert. "Der Gros des Marktes dürfte inzwischen ohnehin auf eine Einigung in allerletzter Minute setzen", schrieb die Commerzbank-Analystin.

Am Rentenmarkt hatte der Bund-Future das Nachsehen - der gern als sicherer Hafen gefragte Terminkontrakt verlor 18 Ticks auf 143,41 Zähler.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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