Gemeinschaftswährung
Euro legt vor Weihnachten etwas zu

In New York stieg die Gemeinschaftswährung leicht im Wert auf 1,3082 Dollar. Doch die Sorgen bleiben: Der Systemrisikorat der EZB befürchtet eine Verschärfung der Krise. Moody's stufte Sloweniens Rating herab.
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FrankfurtEinen Tag vor Weihnachten haben sich die Anleger am Devisen- und Anleihenmarkt zurückgehalten. Der Euro kostete am Morgen 1,3082 nach 1,3051 Dollar am Vorabend in New York. Die Märkte in Tokio waren am Freitag bereits geschlossen.

Auch kurz vor den Feiertagen ließ die Euro-Schuldenkrise die Anleger nicht zur Ruhe kommen. Am Donnerstag warnte der bei der EZB angesiedelte europäische Systemrisikorat (ESRB) vor einer Verschärfung der Krise. Die wirtschaftliche Situation habe sich verschlechtert. Andererseits zeichnete der scheidende EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark ein etwas positiveres Bild. Er sagte in einem Interview mit der „Welt“, die Investoren schätzten weltweit die Lage zu negativ ein.

Den Euro-Staaten weiterhin auf den Fersen bleiben die Ratingagenturen. Moody's stufte am Vorabend die Kreditwürdigkeit Sloweniens auf A1 von zuvor Aa3 herab. Dieselbe Agentur behielt das AAA-Rating für Österreich mit derzeit stabilem Ausblick bei. Der Ausblick hänge aber zunehmend von der Lösung der Euro-Zonen-Krise ab.

Am Nachmittag werden noch eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten aus den USA erwartet, darunter Zahlen zu den persönlichen Einkommen und den Konsumausgaben (beide 14.30 Uhr MEZ). Da der Konsum eine wichtige Stütze der weltgrößten Volkswirtschaft ist, dürften diese Daten Hinweise auf die Verfassung der US-Konjunktur geben. Der Bund-Future startete mit Verlusten in den Handel, er verlor am Morgen 21 Ticks auf 137,62 Punkte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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