Gemeinschaftswährung
Euro verharrt vor Fed-Entscheidung

Alle Augen sind auf die heutige Fed-Entscheidung gerichtet. Anleger spekulieren darauf, dass die US-Notenbank ihr milliardenschweres Anleihekaufprogramm drosselt. Der Euro pendelt indessen um seinen Vortagesschluss.
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Frankfurt
Der Eurokurs hat sich am Mittwoch vor der in diesem Jahr wohl wichtigsten Entscheidung der US-Notenbank Fed kaum bewegt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3348 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3352 (Dienstag: 1,3356) Dollar festgesetzt.

Zur Wochenmitte gibt es an den Finanzmärkten nur ein Thema: Schaltet die US-Notenbank bei ihren milliardenschweren Anleihekäufen einen Gang herunter? Am Abend werden die Währungshüter um Fed-Chef Ben Bernanke bekanntgeben, ob und in welchem Umfang sie die Flut des ultrabilligen Geldes, mit der die Wirtschaft belebt werden soll, verringern werden. Bis dahin dürften Anleger sich kaum aus der Deckung wagen.

Nach einer Reihe bestenfalls durchwachsen ausgefallener Konjunkturdaten rechnen Experten inzwischen nur noch mit sehr geringen Abstrichen am hochexpansiven geldpolitischen Kurs. Um die von der Droge Billiggeld abhängigen Finanzmärkte schrittweise zu entwöhnen, ist beim Eindämmen der Liquiditätsschwemme große Vorsicht angebracht, da sind sich Analysten einig.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8358 (0,8397) britische Pfund, 132,18 (132,44) japanische Yen und 1,2370 (1,2375) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1301,00 (1312,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 750,00 (31 170,00) Euro.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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