Gemeinschaftswährung
Euro wenig verändert - US-Daten im Fokus

Die Euro-Schuldenkrise ist in den Hinterrund gerückt. Mit Spannung erwartet werden Produzentenpreise und Konjunkturindizes aus New York und Philadelphia.
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FrankfurtDer Euro ist am Donnerstag wenig verändert in den europäischen Handel gestartet. Mit Kursen um 1,3045 Dollar notierte er in etwa auf dem Vortagesniveau. Nachdem die Euro-Schuldenkrise etwas in den Hintergrund gerückt sei, spielten US-Daten wieder eine etwas größere Rolle, sagten Händler. Neben dem Wochenbericht vom Arbeitsmarkt stehen am Donnerstag unter anderem die Produzentenpreise und die Konjunkturindizes aus New York und Philadelphia auf den Terminkalendern.

Angesichts steigender Renditen der US-Staatsanleihen hat der Greenback Analysten zufolge wieder eine Art Zinsvorteil gegenüber dem Yen und dem Euro, obwohl in Japan wie in den USA die Leitzinsen nahe null Prozent liegen und sie in Europa auf einem historischen Tief von einem Prozent verharren. Bislang hat der Dollar vor allem gegenüber dem Yen aufholen können. Am Donnerstag notierte er zeitweise mit 84,17 Yen so hoch wie seit elf Monaten nicht mehr. In New York war er am Mittwoch zuletzt mit 83,70 Yen bewertet worden. Allerdings bedeute die Entwicklung noch nicht, dass die Anleger wieder voll auf Risiko führen, erklärte Makoto Noji, Währungsstratege bei SMBC Nikko Securities in Tokio. „Der Markt hat lediglich seine Einschätzung zur US-Wirtschaft angepasst und senkt nun die Erwartungen hinsichtlich weiterer Anleihe-Aufkauf-Programme der Fed“, fügte Noji hinzu.

Die Kurse der US-Anleihen haben in den vergangenen Tagen stark nachgelassen, so dass die Renditen im zehnjährigen Bereich relativ deutlich auf über 2,3 Prozent gestiegen sind. Auch die Renditen ihrer deutschen Pendants nähern sich wieder mit 1,9 Prozent der Zwei-Prozent-Marke.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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