Gemeinschaftswährung
Euro zum US-Dollar unter Druck

Der Euro kostete am Montag 1,2430 US-Dollar. Damit kann er sich zwar über der 1,24-Dollar-Marke halten, fällt aber um 0,25 Prozent. In der neuen Handelswoche setzt der starke Dollar die Gemeinschaftswährung unter Druck.
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FrankfurtDer Euro ist am Montag unter Druck geraten. Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Sitzung der US-Notenbank an diesem Mittwoch führte eine breite Dollarstärke zu erheblichen Turbulenzen an den Devisenmärkten. Der Euro fiel bis zum Nachmittag um 0,25 Prozent auf 1,2430 Dollar zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2426 (Freitag: 1,2450) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8048 (0,8032) Euro

Die Aussicht auf steigende Zinsen in den USA macht sich zunehmend an den Devisenmärkten bemerkbar. Beobachter erwarten von der Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch neue Hinweise auf eine erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise.

Noch versichern die Notenbanker um Chefin Janet Yellen, den Leitzins „eine beträchtliche Zeit lang“ an der Nulllinie halten zu wollen. Sollte sich dies nun ändern, würden Erwartungen auf eine Zinswende Mitte 2015 gestützt. Mit der Aussicht auf höhere Zinsen in den USA dürfte das Kapital, das als Reaktion auf die Niedrigzinspolitik der Fed in den vergangenen Jahren in Schwellenländer geflossen ist, in die USA zurückkehren.

Deutliche Verluste erlitten am Montag Währungen der sogenannten „fragilen Fünf“. Darunter werden Schwellenländer verstanden, die von Kapitalabflüssen infolge höherer US-Zinsen besonders stark betroffen wären. Dazu zählen Indonesien und die Türkei. Auch der russische Rubel fiel am Montag stark und erreichte ein neues Rekordtief bei 62,52 Rubel zum Dollar. Der Rubel ist wegen des Einbruchs der Ölpreise bereits seit Monaten unter Druck. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79360 (0,79250) britische Pfund, 147,67 (147,41) japanische Yen und .

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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