Gemeinschaftswährung fällt unter 1,21 Dollar: Experten: Euro startet längere Korrektur

Gemeinschaftswährung fällt unter 1,21 Dollar
Experten: Euro startet längere Korrektur

Spekulationen auf die Entwicklung der Zinsen in den USA und der Euro-Zone haben den Euro am Mittwoch erneut belastet. Die Gemeinschaftswährung fiel auf ihr niedrigstes Niveau seit Anfang Dezember zurück.

HB FRANKFURT. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,2145 Dollar, nachdem sie zuvor bis auf 1,2108 Dollar gefallen war. Die EZB hatte den Referenzkurs auf 1,2143 (Dienstag: 1,2402) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8235 (0,8063) Euro. Aktuell notiert der Euro bei 1,2074 Dollar.

Mitte Februar hatte der Euro mit 1,2927 Dollar noch den höchsten Stand seit seiner Einführung an den Finanzmärkten im Januar 1999 erreicht. Mittlerweile erwarten viele Analysten eine länger anhaltende Korrekturphase des Euro. Im Laufe des ersten Halbjahres könne die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,12 Dollar zurückfallen, prognostizierte Analyst Mario Mattera vom Bankhaus Metzler.

Neue Nahrung erhielten die Zinsspekulationen nach Einschätzung von Devisenexperte Bastian Hepperle von der WestLB von Anzeichen für eine bessere Entwicklung des amerikanischen Arbeitsmarktes. „Das hat die Hoffnung geweckt, dass der Konjunkturaufschwung in den USA endlich auch neue Arbeitsplätze schafft“, sagte der Experte. Klarheit erhoffen sich die Marktteilnehmer am Freitag durch die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für Februar.

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