Gemeinschaftswährung notiert über 1,2171 Dollar
Euro profitiert von schwachen US-Daten

Mit Enttäuschung aufgenommene US-Konjunkturdaten vom Vortag haben dem Euro erneut Auftrieb gegeben und den Dollar weiter belastet.

HB FRANKFURT. „Die Zahlen zum US-Auftragseingang für langlebige Güter am Mittwoch waren relativ schwach. Das hat die Frage aufgeworfen, ob die erwartete US-Zinserhöhung im Juni oder erst im August kommt“, sagte Lothar Hessler, Analyst bei HSBC Trinkaus & Burkhardt. Offenbar hätten sich am Markt die Zweifel daran gemehrt, dass die US-Notenbank Fed schon im Juni die Leitzinsen erhöhe. „Hinweise darauf, wann eine Zinserhöhung kommen könnte, dürften erst die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag der kommenden Woche geben. Das sind die Schlüsseldaten“, ergänzte Hessler.

Devisenanalyst Carsten Fritsch von der Commerzbank äußerte sich in einem Marktkommentar ähnlich. Der hohe Ölpreis und die zuletzt durchwachsenen US-Konjunkturdaten hätten die Zweifel an einer US-Zinserhöhung im Juni genährt, schrieb Analyst Fritsch. Der Dollar dürfte daher weiter zu Schwäche neigen. „Zumindest solange, bis stärkere US-Konjunkturdaten diese Zweifel wieder beseitigen“, prognostizierte Fritsch. Die am Donnerstagnachmittag veröffentlichten unter den Erwartungen liegenden wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten gaben dem Euro für kurze Zeit zusätzlichen Auftrieb.

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