Gemeinschaftswährung
Starke US-Zahlen lassen Euro sinken

Zunächst hatten Positivnachrichten aus Spanien dem Euro einen Schub versetzt. Doch nach Bekanntwerden überraschend positiver Daten vom US-Arbeitsmarkt ist die Währung am Donnerstag wieder abgerutscht.
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FrankfurtDer Euro ist am Donnerstag nach überraschend positiven Daten vom US-Arbeitsmarktmarkt auf unter 1,31 US-Dollar gefallen. Gute Nachrichten aus Spanien hatten die Gemeinschaftswährung zuvor gestützt. Am Nachmittag kostete der Euro 1,3096 Dollar. Sein Tageshoch hatte er am Vormittag bei 1,3177 Dollar erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3142 (Mittwoch: 1,3135) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7609 (0,7613) Euro.

In den USA waren die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend weiter zurückgegangen, wie neue Zahlen des Arbeitsministeriums zeigten. Die Daten sorgten für Kursauftrieb beim Dollar. Auch gegenüber dem Britischen Pfund baute die Gemeinschaftswährung ab, nachdem die Bank of England auf weitere Lockerungen ihrer Geldpolitik verzichtet hatte. Zudem war die Industrieproduktion im Vereinigten Königreich im März stärker als erwartet gestiegen.

Am Vormittag hatte sich der Euro noch im Plus behaupten können. Denn das große Krisenland Spanien lieferte eine positive Überraschung: Die Produktion der schwer angeschlagenen Industrie war im März deutlich weniger als von Experten erwartet gesunken. Darüber hinaus konnte sich die Regierung in Madrid nicht zuletzt dank der historisch niedrigen Leitzinsen im Währungsraum günstig frisches Geld bei Investoren besorgen.

Zu anderen wichtigen Währungen setzte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84435 (0,84690) britische Pfund, 129,80 (129,89) japanische Yen und 1,2290 (1,2336) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.465,50 (1.468,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete am Mittwoch 35.060,00 Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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