Geopolitische Risiken belasten
Ölpreis erstmals über 93 Dollar

dpa-afx SINGAPUR. Der Ölpreis ist am Montagmorgen im asiatischen Handel erstmals über die Marke von 93 Dollar gestiegen. Die wachsende Sorge vor einer Eskalation der Lage im Mittleren Osten habe die Rekordjagd beim Öl weiter angetrieben, hieß es von Händlern. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kletterte in der Spitze bis auf 93,20 Dollar. Im weiteren Handel rutschte der Preis aber wieder unter die Marke von 93 Dollar und stand am Morgen bei 92,92 Dollar.

Der Konflikt zwischen dem türkischen Militär und Kurden im Norden des Iraks habe den Ölpreis weiter steigen lassen, sagten Händler. An den Ölmärkten sorgen sich die Investoren zudem über eine Eskalation im Atomstreit mit dem wichtigen Ölförderland Iran. Zuvor hatten die USA im Alleingang den Druck auf den Iran weiter verschärft und die weitreichendsten Sanktionen gegen Teheran seit der islamischen Revolution vor fast 30 Jahren verhängt. Im Gegenzug könnte der Iran die Öllieferungen stoppen, so die Befürchtung der Marktteilnehmer.

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